Read More Read More
Stand Up Paddling
Thüringen
Ruf uns an

0160 7238079

Geschichte

Das Stand Up Paddling geht ursprünglich auf polynesische Fischer zurück, die sich in ihren Kanus stehend vor Tahiti auf dem Meer fortbewegten. Insbesondere sind in Asien noch heute Ein-Mann-Bambusflöße im Einsatz, bei denen im Stehen neben Stangen auch Paddel eingesetzt werden. Auf Hawaii, dem Ort, wo das Surfen erfunden wurde, war Stand Up Paddling der Sport des Königs. Nur Auserwählte durften sich außer ihm stehend fortbewegen.
 
Im 20. Jahrhundert wurde das Stehpaddeln eine komfortable Fortbewegungsart für Surflehrer auf Hawaii, um durch den Einsatz eines Paddels schneller vom Ufer zu den wellenbrechenden Riffen und zurück zu gelangen. Durch die erhöhte Position auf dem Board hat der Surflehrer zusätzlich einen besseren Überblick über die Surfschüler. Das Besondere war außerdem, dass diese später oft auf dem Brett auf einem Stuhl saßen, und mit natürlich nicht wasserdichten Kameras Fotos machten.
 
Erst Jahre später wurde Stand Up Paddling zusätzlich zum Windsurfen und Wellenreiten betrieben, da man es ohne Wind oder Wellen betreiben kann. In den letzten Jahren fand Stand Up Paddling immer mehr Verbreitung als Freizeitsport und entwickelte sich zu einer eigenständigen Wassersportart. Stehpaddeln wird vorrangig auf Hawaii, an der US-Pazifikküste, in Australien, auf den Britischen Inseln sowie in Japan betrieben. In Europa hält Stand Up Paddling z. B. auf Binnengewässern Einzug.
 
Zwar noch ohne festes Regelwerk, gliedert sich der Sport vor allem in diese zwei Disziplinen:
  • Stand Up Paddle Surfing
  • Distance Stand Up Paddling
Es gibt noch weniger verbreitete Disziplinen, wie zum Beispiel das River Surfen etc. Inzwischen werden nationale und internationale Wettkämpfe in beiden Disziplinen ausgetragen. In Hamburg findet beispielsweise jährlich der „SUP World Cup“ im Flachwasser-Paddeln statt. In Deutschland sind mehrere Verbände im Stand up Paddling aktiv, insbesondere der Deutsche Kanu-Verband (DKV) und der Deutsche Wellenreitverband (DWV), die auch Deutsche Meisterschaften ausreichten. (Quelle: Wikipedia)